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Kalker Terminkalender 2018
Hier könnt ihr euch den Aktionskalender mit allen Terminen für 2018 herunterladen ...
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Express, 31.07.2018



Stammtisch "Quartier Colonia"

Stammtisch "Quartier Colonia"

Schon im seit mehreren Jahren organisiert unser Verein einen regelmäßigen Stammtisch. Dieser soll dem regen Austausch der Mitglieder dienen, wobei Anliegen, die jeder Einzelne hat, besprochen werden können. Außerdem dient dieser Termin dazu, dass sich alle Anwohner unseres schönen Veedels besser kennenlernen können.

Er findet am 22. Tag jedes ungeraden Monats in einer wechselnden Location (siehe Seite Events) statt.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch interessierte Mitbürger und Nachbarn am Stammtisch teilnehmen würden, die nicht Mitglieder unseres Vereins sind. Wer also mehr darüber erfahren möchte, kann uns gerne jederzeit eine Mail senden und wir informieren euch über den nächsten Treffpunkt und die Uhrzeit.


Bistro Kulisse im Bürgerhaus Kalk

Leider musste das Bistro Kulisse im Bürgerhaus Kalk seit dem 02. September 2017 für eine aufwendige technische Baumaßnahme geschlossen werden. Wir informieren an dieser Stelle, wann der Betrieb dort weitergeht.


Bunker an Kalk-Post

In der U-Bahn-Haltestelle Kalk-Post befindet sich ein Bunker aus der Zeit des kalten Kriegs. Lange hörte man nur gerüchteweise etwas über dessen Existenz aber seit September 2016 gibt es Führungen an jedem ersten Sonntag im Monat.

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der "Dokumentationsstätte Kalter Krieg".

Auch wir vom Quartier Colonia e.V. haben den Bunker bereits besichtigt, eine kurze Beschreibung findet man hier.


Parkraumkonzept Kalker Westen

- voraussichtlich ab Anfang 2017 -


Parken im Quartier Colonia


Neues Kalker Viertel "Wohnen am Bürgerpark"

(Quelle: Kölner Stadtanzeiger 22.05.2014)

Köln, 22.05.2014: Am Mittwoch ist die Corkstraße im neuen Kalker Viertel “Wohnen am Bürgerpark” eingeweiht worden. Durch das neue Wohngebiet ist ein weiterer Abschnitt des ehemaligen Industriegeländes der Chemischen Fabrik Kalk, CFK, fertiggestellt.

Klick auf das Bild, um zum Video zu gelangen
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Sicherheit im Quartier Colonia

SICHERHEIT GEHT VOR —

Wie wir uns und unser Eigentum

besser schützen können …

 

Sicher ist es dem Einen oder Anderen bitter aufgestoßen, als er im Kölner Stadt Anzeiger las, Köln hat die höchste Einbruchsquote in ganz Deutschland (und geringste Aufklärungsquote). – Aber wie meist, dies ist sicher fern von uns! – Nachdem aber nun in den letzten Wochen bereits mehrmals Pkw in den Tiefgaragen unserer Nähe aufgebrochen wurden, und nun, in der letzten Woche, gleich in vier Wohnungen von Bekannten eingebrochen wurde, dabei mindestens in einem Fall, während die Eigentümer in der Wohnung schliefen, ist bei doch bei Vielen Nachdenklichkeit oder gar Unruhe eingezogen. – So auch bei mir. – Und so habe ich die nachfolgenden Informationen zum Thema für jeden Interessierten zusammengestellt.

Dies soll Ihnen eine Übersicht, unabhängig von den persönlich getroffenen Maßnahmen geben. – Die beigefügten Downloads (1 und 2) enthalten einen Scan der polizeilichen Informationen zu diesem Thema. – Weiterhin kann ich Ihnen auf Anforderung hin gerne einen Angebotsvergleich verschiedener, möglicher zusätzlicher, Sicherungsmaßnahmen, sowie einige Angebote im Detail, per Mail zur Verfügung stellen.

Ich hatte auch die Möglichkeit an einer Informationsveranstaltung im Polizeipräsidium teilzunehmen. – auch dies ist in die nachfolgende Zusammenstellung eingeflossen:

In meiner Eigenschaft als Beiratsmitglied einer WEG hier in Köln vereinbarte ich mit dem zuständigen Polizeibeamten einen Sicherheits-Check für unsere Wohnung und das Gemeinschaftseigentum. Der Polizeibeamte erstellt einen Bericht, welcher eben auch vermerkt, was noch zu machen ist, damit ein ausreichender Sicherheitsstandard gegeben ist. – Darauf basierend ließ ich von einer empfohlenen Firma, sowie von zwei von der Polizei gelisteten Firmen Angebote erstellen. – Dieser Vergleich kann von mir per Mail angefordert werden.

Bitte beachten Sie bei der Einholung von Angeboten auf die Zertifizierung der Montagefirma und gegebenenfalls auch der einzubauenden Produkte. – So haben wir selber eine WK3-Wohnungstür mit Herstellerzertifikat (+Aufkleber im Rahmen), sowie einer Montagebescheinigung des Handwerksbetriebes über einen sach- und fachgerechten Einbau. – Dies in Verbindung mit der Pilzkopfsicherung der Balkontüren hat es möglich gemacht das polizeiliche Sicherheitszertifikat „Zu Hause sicher“ zu erhalten (+ Aufkleber bei Bedarf an der Tür). – Gegebenenfalls können Sie damit auch den Beitrag für Ihre Hausratversicherung drücken.

 

Allgemeines …

Abweichend von der landläufigen Meinung finden die meisten Einbrüche tagsüber und spontan, ohne lange vorherige Beobachtungszeiten, statt. – D.h., da wo auf Grund „positiver“ Signale, wie z.B. gekippte Fenster, geschlossene Rollladen, Briefkastenüberlauf, etc. eine Abwesenheit vermutet werden kann, wird ein Versuch gestartet. – Vorher wird zumeist geklingelt um zu schauen, ob jemand in der Wohnung ist.

Die Häufigkeitsreihenfolge ist Erdgeschoß, 1. OG, Penthouse. – Sowie Terrassenzugang und Balkon nach Wohnungseingangstür.

Die Täter wollen im Normalfall keine Konfrontation, wollen auf keinen Fall auffallen und schnell soll es gehen. – Alles was behindert,  ist gut, alles was hilft, wie z.B. auch Leitern, gut stapelbare Möbel (um in den ersten Stock zu gelangen), stromführende Steckdosen auf der Terrasse, etc. sind schlecht für uns alle.

 

Sicherheitsförderndes Verhalten …

  • Klingelt es (wie leider häufig durch die Paketboten) reagieren Sie immer - sonst sind Sie ja nicht da ☺ - Sie vermeiden dadurch unangenehme Kontakte!
  • Klingelt es und es kommt keiner an Ihre Tür, versichern Sie sich, wer da wo im Haus ist
  • Beobachten Sie „Fremde“, ungewöhnliches Verhalten, sprechen Sie die Menschen an und/oder informieren Sie die Polizei
  • Achten Sie darauf, wenn Sie die TG verlassen, dass das Tor bereits völlig geschlossen ist – möglich, dass sonst noch schnell jemand hineinschlüpft und dann schon ungesehen im Treppenhaus ist

Hauseingangstüre

Eine besondere Schwachstelle für alle im Haus, da diese grundsätzlich nicht verschlossen sein darf! – Der Grund ist, dass sie als Fluchtweg im Brandfall (Haus und TG) zur Verfügung stehen muss. – Mit z.B. einer einfachen Plastikkarte ist die Tür umgehend geöffnet, da ja nicht abgeschlossen.

Folgende Maßnahmen können zur Verbesserung getroffen werden:

  • Einbau eines „Ziehschutzes“ außen am Schloss (dadurch kann das Schloss nicht rausgezogen werden)
  • Einbau eines elektronischen Mediator-Schlosses (Strom liegt ja in der Tür) – heißt:
  • die Tür kann von außen geöffnet werden, wenn in der Wohnung der Öffner betätigt wird
  • die Tür kann durch drücken der Klinke von innen immer geöffnet werden
  • die Tür kann von außen nur durch Aufschließen geöffnet werden
  • nach Schließen der Tür verriegeln eingebaute Motoren die Tür so, als hätten wir abgeschlossen.  
    So sind beide Sicherheitsaspekte, Einbruch und Brandschutz, gegeben.
  • Ergänzend, aber nicht um der Sicherheit willen, können die Schlüssel durch ein elektronisches Lesesystem (Pin) ersetzt werden. – Hat den Vorteil, dass bei Verlust von Schlüsseln nicht hohe Schließanlagekosten auf den Einzelnen zukommen, sondern nur der Pin gesperrt werden muss.

Fenster, Terrassen- und Balkontüren

Besonders gefährdet sind hier laut Einbruchsstatistik EG und 1. OG, danach nimmt die Gefährdung ab, allerdings nicht ganz (manche können sehr gut klettern!). – Die Rollladen bieten meist keinerlei Schutz! – Im Gegenteil, verschlossene Rollladen signalisieren Abwesenheit!

Folgende Maßnahmen können zur Verbesserung getroffen werden:

  • Schlossoliven verhindern, dass nach Durchstoßen der Scheibe, der Griff mit einem Draht schnell gedreht werden kann
  • Wenn Fenster und Balkon-/Terassentüren keine Pilzkopfverriegelung haben, so bedeutet dies, sie können in wenigen Sekunden und sehr leise mit einem einfachen Schraubendreher ausgehebelt werden. – Abhilfe schafft hier eine Nachrüstung auf Pilzkopfbeschläge, die nicht so herauszuziehen sind. – Aber Vorsicht, nur von einem anerkannten Fachbetrieb durchführen lassen. – Je mehr Pilzköpfe Tür/ Fenster und Rahmen verbinden und je besser diese befestigt sind, desto besser der Schutz. 
  • Meistens haben Fenster und Türen keine Einbruchhemmung. – Mit einem einfachen Schraubendreher können die Scheiben blitzschnell durchstoßen werden – besser nicht ausprobieren ☺. – Es gibt Scheiben mit verschiedenen einbruch-; durchstoßen-hemmenden Sicherheitsklassen. – Auch ist es möglich, durch nachträgliches Aufbringen von „unsichtbaren“ Sicherheitsfolien nachzurüsten.

 

Tiefgaragen-Einfahrtstor

Hier haben wir oft die gleiche Situation wie an der Hauseingangstüre, dass ein Verschließen der Tür im Tor aus Sicherheitsgründen eben nicht zulässig ist. – Die Lösung ist hier die Gleiche wie an der Haustüre, allerdings deutlich preiswerter, da mechanisch und nicht elektronisch.

Hinzu kommt, das es oft problemlos möglich ist, einen Schraubendreher neben dem Schloss durch das Gitter zu schieben und damit die Klinke herunterzudrücken.

Je nach Konstruktion des Garagentores ist es so, dass die einzelnen Gitterelemente im Tor nur von den Rahmen gehalten werden und mit ein wenig Kraftaufwand herauszuschlagen sind – da reicht ja unten schon Eines um hindurchzukriechen – vorausgesetzt man hat nicht „Rücken“ ☺.

Weitere, mögliche Schwachstelle, ist die „Toröffnersäule“ – heißt, wird dort das Schloss aus der Plastikumgebung herausgerissen, so kann der Toröffner kurzgeschlossen werden.

Folgende Maßnahmen können zur Verbesserung getroffen werden:

  • Einbau eines „Ziehschutzes“ außen am Schloss (dadurch kann das Schloss nicht rausgezogen werden)
  • Einbau eines mechanischen Mediator-Schlosses
  • Vernieten von je einem Blech links und rechts neben dem Schloss
  • Vernieten von einem „Haltekreuz“ in jedem Feld – danach muss das Tor wegen des zusätzlichen Gewichtes wohl neu eingestellt werden
  • Stabilere Säule oder, wo möglich, Installation eines eingelassenen Schalters in der Betonwand der Abfahrt

 

Tiefgaragenzugang vom Haus

Sicherheitstechnisch auch hier, abschließen wegen Fluchtweg aus der TG verboten.

Folgende Maßnahmen können zur Verbesserung getroffen werden:

die Tür wird grundsätzlich durch einen starken Elektromagneten zugehalten

„normales“ Öffnen heißt mit dem Schlüssel aufschließen

für den Notfall ist ein Taster installiert, wird dieser betätigt oder fällt der Strom aus, dann schaltet sich der Magnet aus und es ertönt eine Warnsirene in der TG, sowie im Treppenhaus (zusätzlich zu installieren!)

 

Wohnungseingangstüre

Ein Ziehschutz sollte außen angebracht sein. – Standard der Baufirmen ist WK2 (schauen Sie mal in den Rahmen und/oder die Baubeschreibung). - Eine ausreichende Variante sind WK3-Türen mit Rundumschließung und eingebautem Schließriegel (statt Kette, etc.). – WK3 zertifizierte Türen setzen allerdings einen speziellen Rahmen mit einer zugehörigen Tür voraus (Lieferung als Komponenten eines zertifizierten Herstellers).

Beliebt ist eine zusätzliche Sicherung mit einem Querriegel. – Hierzu ist allerdings zu sagen, dass ich auf Wunsch zweier Miteigentümer in unserer WEG dies individuell mit anbieten lassen wollte, alle drei Firmen aber nicht bereit waren den Einbau offiziell durchzuführen. – Begründung: das sind hier im Haus Wohnungseingangstüren mit Feuerschutzklasse XY, da sind Veränderungen verboten. – Eine Firma wäre bereit gewesen, wenn der Eigentümer ihn von der Haftung schriftlich entbunden hätte. – Von einem privaten Einbau wird (auch von der Polizei) abgeraten. – Einmal, weil eine sichere Befestigung gar nicht so einfach ist und zum zweiten, weil Einbaufehler zu einem Verklemmen führen können, was im Brandfall vielleicht nicht so prickelnd ist ☺.

Diese Informationen wurden nach besten Wissen und Gewissen zusammengetragen – bitte haben Sie aber dafür Verständnis, dass eine Haftung von keiner Seite dafür übernommen werden kann.

 

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner Herr Wener

Kriminalkommissariat KP/O – Polizeiliche Beratungsstelle

Telefon 0221 229 – 89 44

Email kp-o.koeln@polizei.nrw.de

Sicherheitsfirmen www.polizei-nrw.de

 

Ein Artikel von Dieter Meier (ergänzt um einige gute Hinweise von Vereinsmitgliedern)

0221/ 29 42 60 70, kontakt@meiercoaching.de

Stand 13. Sept. 2014